Der Leopardgecko

Allgemein

Leopardgeckos in der Wildnis (Nominat) weisen meistens eine gelb bis grauviolette Grundfarbe mit schwarzen oder dunkelbraunen Punkten auf.

Sie können bis zu 20 Jahre alt werden und erreichen eine Körperlänge zwischen 25 und 30 Zentimetern.
Ihre Schuppen sind sehr fein und zeigen gleichmäßig verteilte Erhebungen.
An ihren Zehen haben sie ganz feine Krallen jedoch keine Haftlamellen wie es bei anderen Geckoarten zu finden ist.
Männchen sind im ausgewachsenen Alter sehr gut zu erkennen.
Sie haben einen breiteren Kopf und sind im allgemeinen größer und bulliger als die Weibchen.
 
 
 

Das Verbreitungsgebiet

Leopardgeckos bewohnen trockene bis halbtrockene Steppengebiete und sind in Ost- Afghanistan, Pakistan, Nordsyrien und Nordindien zu finden.

Lebensweise

Leopardgeckos sind dämmerungs- und nachtaktiv und verstecken sich tagsüber gerne in engen Felsspalten oder in feuchten Höhlen.

In freier Wildbahn sind sie meistens in kleinen Gruppen von bis zu 5 Tieren anzutreffen, wobei zu beachten ist , dass pro Gruppe nur ein Männchen vorkommt.
Ob jedoch Leopardgeckos in der Regel Einzelgänger sind oder Gruppenbildung bevorzugen, ist umstritten.
Wenn sich Männchen in der freien Wildbahn begegnen kann es zu Revierkämpfen kommen die im schlimmsten Fall bis zum Tod eines oder sogar beider Tiere führen können.
Nachts sind Leopardgeckos sehr aktiv und dank ihrer kleinen feinen Krallen sehr gute Kletterer.
Da Leopardgeckos, wie alle Reptilien, wechselwarme Tiere sind, nutzen sie gerne nachts die noch vom Tag aufgeheizten Steine als Wärmequelle.
Während der kühleren Jaheszeit halten die Tiere eine Winterruhe von einigen Monaten.